NADINE HEGMANNS

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Vokabeln besser einprägen

Zu meinem Berufsalltag zählt, fast täglich neue Vokabeln zu lernen und mich in verschiedene Thematiken einzuarbeiten. Das sorgt nicht immer für große Begeisterung in mir, kennt doch fast jeder das lästige Büffeln für Vokabeltests aus Schulzeiten! Um mir das Auswendiglernen wieder schmackhaft zu machen, muss ich mir immer wieder neue Anreize schaffen. Nur so behalte ich den Spaß am Lernen und kann die Begriffe auch wirklich bis zum Dolmetscheinsatz auch zuverlässig behalten.

Hier ein paar Tipps, was bei mir immer gut funktioniert hat und sich ruckzuck in den Alltag einbauen lässt:

Öfter mal den Ort wechseln
Nur am Rechner kann ich mir keine Vokabeln einprägen. Ich muss mir eine Liste erstellen (durch Abtippen oder - noch besser! - durch Aufschreiben) und mir einen Lernort suchen. Das kann das Café um die Ecke sein, die Bibliothek in der Innenstadt oder auch einfach nur die Terrasse im Garten.

Raus an die frische Luft
Beim Waldspaziergang die Vokabelliste immer wieder durchgehen. Studien haben gezeigt, dass Bewegung beim Auswendiglernen hilft. Vor allem, wenn an der frischen Luft für ausreichend Sauerstoff gesorgt ist!

Werbeunterbrechungen nutzen
Während der Lieblingssendung in den Werbepausen immer mal wieder auf die Vokabelliste schauen. So wird man gleich beim ersten Jingle ans Lernen erinnert und verschiebt es nicht immer wieder auf später (funktioniert natürlich nicht mit Netflix!).

Sprachmemos erstellen
Die Begriffe ganz im Stil der Lernkassetten von früher als Sprachmemo (erst Englisch, dann Deutsch, oder umgekehrt) auf dem iPhone aufnehmen. Allein beim Diktieren merkt sich das Gehirn schon einen Teil (laut aussprechen ist ohnehin hilfreich beim Lernen!), und man kann sich die Aufnahme überall und zu jeder Zeit anhören und so einprägen. Zum Beispiel morgens beim Zähneputzen, beim Einkaufen, oder noch schnell im Auto auf dem Weg zum Einsatz.