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Dolmetschen aus der Einzelkabine

Seit Beginn der Corona-Pandemie hat sich in der Event- und Dolmetschbranche viel getan, und während der Lockdowns habe ich die meiste Zeit vom eigenen Büro aus gedolmetscht. Mittlerweile werden Hybridveranstaltungen immer beliebter, denn sie erlauben es, im kleineren (getesteten) Kreis vor Ort von einem Studio oder dem eigenen Konferenzsaal aus über eine Videoplattform international zu kommunizieren. Dann dolmetschen wir auch vor Ort. Momentan jedoch nicht wie gewohnt zu zweit aus einer 2,5 qm großen Simultankabine heraus, sondern coronakonform jeweils eine Person pro Kabine. Was auf den Bildern für manche beengend aussehen mag, ist für uns platztechnisch der reinste Luxus!

So sieht es also aus, wenn ich die Dolmetschkabine in Coronazeiten ausnahmsweise für mich ganz allein habe. Im Bild (im Uhrzeigersinn):

  • mein „Spickzettel“ mit Abkürzungen von wichtigen Institutionen, Eigennamen, Funktionen etc. 
  • mein iPad als Zweitgerät sowie ein zweites Paar Kopfhörer, damit ich meine Co-Kabine nebenan in der zweiten schalldichten Kabine hören bzw. Relais nehmen kann
  • ein Laptop als „soft console“, um die Dolmetschkanäle (je nach Sprache, in die ich übersetze) in Zoom zu wechseln  
  • mein Macbook für meine Glossare, (Online-)Wörterbücher sowie Zugang zu Google Docs oder ein Etherpad, um mit meiner Co-Kabine nonverbal zu kommunizieren
  • eine FFP2-Maske, wenn ich die Kabine wieder verlassen muss
  • und das übliche: Wasserflasche(n!), Halsbonbons, Ladegerät(e!), ein Ausdruck der Tagesordnung, ein Notizblock für Zahlen, Namen, Kritzeleien etc.