NADINE HEGMANNS

Blog

Gaumenfreuden

Die ruhige Zeit am Anfang des Jahres habe ich genutzt, um Serien in Endlosschleife zu gucken. Umso größer war die Freude, als sich herausstellte, dass sich eine davon auch noch als blogtauglich erwies! Denn wenn man Gerichtsmediziner Dr. Henry Morgan aus der US-amerikanischen Crime-Serie Forever in Folge 10 "Ein toter Royal im Central Park" Glauben schenken mag, spielt die Krümmung des Gaumens eine wichtige Rolle bei der Bestimmung der wahren Identität einer Person. Und so entpuppt sich ein angeblich britischer Aristokrat nach seinem Tod doch tatsächlich als gewöhnlicher Amerikaner. Der Grund liegt laut der Serie im weichen Gaumen, denn dieser sei „ausschlaggebend dafür, wir wir uns anhören. Amerikaner neigen oft dazu, die Worte bereits im Rachen zu formen. Und deshalb klingen sie in der Aussprache meist härter, umgangssprachlicher und etwas vulgärer.“ Ob dies in der Praxis wirklich so nachvollzogen werden kann? Mir scheint’s plausibel.