NADINE HEGMANNS

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D'ye spaek Scots?

Ich weiß noch genau, wie ich Trainspotting das erste Mal gesehen habe, damals, in den 90ern, und zwar mit englischen (!) Untertiteln. Und ich weiß auch noch, wie ich in London mit meinem mir so angeeigneten schottischen Akzent glänzen wollte und man mir sagte, ich klänge wie ein pakistanischer Taxifahrer. Und als ich dann (endlich!) nach Edinburgh reiste, verliebte ich mich noch gleich ein bisschen mehr in Schottland. Warum ich heute schon wieder die rosarote Brille aufhabe? Dafür gibt es drei Gründe: erstens die Reaktion der schottischen Regierung auf den Brexit, zweitens der Kinostart von T2 Trainspotting im Februar, und drittens dieser liebgewonnene Fund in meinem Bücherregal: Der Roman von Irvine Welsh geschrieben im original schottischen Dialekt. Ehrlicherweise verdammt schwer zu lesen, aber ehrlicherweise auch verdammt cool!