NADINE HEGMANNS

AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen für Dolmetschaufträge

§ 1 Geltungsbereich

Diese Auftragsbedingungen gelten für Verträge zwischen der Diplom-Dolmetscherin Nadine Hegmanns, im Folgenden „Dolmetscherin“ genannt, und ihren Auftraggebern, soweit nicht etwas anderes ausdrücklich vereinbart oder gesetzlich unabdingbar vorgeschrieben ist. Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftraggebers sind für die Dolmetscherin nur verbindlich, wenn sie sie ausdrücklich schriftlich anerkannt hat.

§ 2 Zustandekommen des Vertrages

Der Vertrag mit dem Auftraggeber kommt durch die Annahme eines schriftlichen Angebotes auf der Grundlage einer von der Dolmetscherin an den Auftraggeber übermittelten Preiskalkulation oder mit der ersten Erfüllungshandlung auf der Grundlage eines abgegebenen Angebotes der Dolmetscherin zustande. Ist ein schriftlicher Kundenauftrag als Angebot gemäß § 145 BGB zu qualifizieren, so kann die Dolmetscherin dieses innerhalb von 2 Wochen annehmen. Sofern nicht abweichend geregelt, sind Preiskalkulationen der Dolmetscherin stets freibleibend und unverbindlich. Die Dolmetscherin ist befugt, den Vertragsabschluss von der Vorlage einer schriftlichen Vollmacht oder einer Vorauszahlung bzw. einer Bürgschaftserklärung einer zum Geschäftsbetrieb zugelassenen deutschen Großbank abhängig zu machen.

§ 3 Mitwirkungs- und Aufklärungspflicht des Auftraggebers

Bei Dolmetschaufträgen hat der Auftraggeber die Dolmetscherin rechtzeitig über den besonderen Ausführungsrahmen des Dolmetschauftrags zu unterrichten, wobei erschwerte Bedingungen oder bestimmte Leistungen – nach Absprache – evtl. gesondert in Rechnung gestellt werden (Aufnahme auf Tonträger, Filmvorführungen etc.). Das gleiche gilt sinngemäß für andere Aufträge. Informationen und Unterlagen, die für die Erbringung der Dolmetschleistungen bzw. der anderen vereinbarten Leistungen notwendig sind, hat der Auftraggeber unaufgefordert und rechtzeitig, spätestens jedoch bei Auftragsvergabe der Dolmetscherin in allen Arbeitssprachen der Konferenz zur Verfügung zu stellen (Glossare des Auftraggebers, inhaltliche Unterlagen zur Vorbereitung auf den Dolmetscheinsatz, Abbildungen, Zeichnungen, Tabellen, Abkürzungen etc.). Fehler, die sich aus der Nichteinhaltung dieser Obliegenheiten ergeben, gehen zu Lasten des Auftraggebers.

Die Anforderungen an ortsfeste und mobile Kabinen und Simultandolmetschanlagen sind in DIN 56 924 Teil 1 und 2 (bzw. den ISO Normen 2603 und 4043) sowie in IEC 914 festgelegt. Wenn diese Normen nicht erfüllt werden und der für die Verbindung mit dem Veranstalter zuständige Dolmetscher der Auffassung ist, dass die Qualität der Kabinen und der technischen Anlage sowie deren Bedienung dem Dolmetscherteam keine zufriedenstellende Leistung ermöglicht oder dass sie die Gesundheit gefährden, ist das Team bis zur Behebung der Mängel von der Verpflichtung frei, simultan zu dolmetschen. Die Verwendung von Fernsehmonitoren entweder zur Verbesserung der direkten Sicht auf den Redner und den Sitzungssaal oder in Ausnahmefällen als Ersatz für die direkte Sicht ist nur mit vorheriger Zustimmung der betroffenen Dolmetscher zulässig. Im Falle von Telekonferenzen (Videokonferenzen usw., bei denen der Einsatz eines Videobildschirms oder Monitors erforderlich ist), sind die Anforderungen der DIN 56 924 Teil 1 (bzw. ISO Norm 2603) unbedingt einzuhalten, insbesondere die des Artikels 7.1 über die Tonqualität. Handelt es sich um eine ISDN-Übertragung, muss der gesamte Frequenzbereich von 125 bis 12.500 Hz zur Verfügung stehen.

Die Reisebedingungen werden so festgelegt, dass sie weder die Gesundheit der Dolmetscherin noch die Qualität seiner im Anschluss an die Reise zu erbringenden Leistung beeinträchtigen.

§ 4 Ausführung und Mängelbeseitigung

Die Tätigkeit der Dolmetscherin beinhaltet die Verdolmetschung mündlicher Ausführungen, sie erstreckt sich nicht auf Veranstaltungen, die im Vertrag nicht ausdrücklich aufgeführt sind; schriftliche Übersetzungen gehören nicht zu ihrer Tätigkeit. Die Leistungen werden nach den Grundsätzen ordnungsgemäßer Berufsausübung sorgfältig erbracht. Die Dolmetscherin ist verpflichtet, nach bestem Wissen und Gewissen zu arbeiten. Eine darüber hinausgehende Verpflichtung übernimmt sie nicht.
Nicht zum Dolmetscherteam gehörende Personen dürfen nicht ohne vorherige Zustimmung des Ansprechpartners für die Dolmetscherin zur Ergänzung des Teams als Dolmetscher eingesetzt werden oder in anderer Eigenschaft die Dolmetscherkanäle der Simultandolmetsch- anlage nutzen.
Das Produkt der Dolmetschleistung ist ausschließlich zur sofortigen Anhörung bestimmt. Seine Aufzeichnung ist nur mit vorheriger Zustimmung der Dolmetscherin zulässig. Jede weitere Verwendung (z. B. Direktübertragung) bedarf einer gesonderten vertraglichen Vereinbarung. Sollte die Dolmetscherin bei Dolmetschterminen aus wichtigem Grund an der Erfüllung des Vertrages verhindert sein, so hat sie nach besten Kräften und soweit ihr dies billigerweise zuzumuten ist, dafür zu sorgen, dass an ihrer Stelle ein Fachkollege die Pflichten aus diesem Vertrag übernimmt. Dessen Verpflichtung bedarf der Zustimmung des Auftraggebers.

Soll ein Text während der Konferenz verlesen werden, sorgt der Auftraggeber dafür, dass die Dolmetscherin vorab eine Kopie davon erhält. Der Redner wird vom Auftraggeber darauf hingewiesen, dass die Lesegeschwindigkeit für einen zu dolmetschenden Text 100 Wörter in der Minute nicht übersteigen sollte (d.h. 3 Minuten für 1 Seite DIN A 4 mit etwa 1.600 Zeichen). Werden Filme während der Sitzung vorgeführt, wird der Filmton nur gedolmetscht, wenn das Skript der Dolmetscherin vorab übergeben wurde, der Kommentar in normaler Geschwindigkeit gesprochen und der Filmton unmittelbar in die Kopfhörer der Dolmetscherin übertragen wird.

§ 5 Haftung

Die Dolmetscherin haftet bei grober Fahrlässigkeit und Vorsatz in angemessener Höhe. Eine Haftung bei leichter Fahrlässigkeit tritt nur bei Verletzung vertragswesentlicher Pflichten ein. Die Haftung ist auf die Höhe des vereinbarten Honorars beschränkt. Eine Haftung für Folgeschäden ist ausgeschlossen. Eine Haftung der Dolmetscherin für Beschädigung bzw. Verlust der vom Auftraggeber übergebenen Materialien ist ausgeschlossen. Der Auftraggeber hat für eine ausreichende Sicherung seiner Daten zu sorgen.

§ 6 Berufsgeheimnis

Die Dolmetscherin verpflichtet sich, die vom Auftraggeber im Zusammenhang mit dem Auftrag überlassenen Informationen und Unterlagen vertraulich zu behandeln und keinen Nutzen daraus zu ziehen.

§ 7 Vergütung und Grundlage der Berechnung

Bei Dolmetschaufträgen wird in der Regel ein Tageshonorar vereinbart. Die Vergütung ist innerhalb von 14 Tagen nach dem Rechnungsdatum fällig. Die Dolmetscherin hat neben dem vereinbarten Honorar Anspruch auf die Erstattung der tatsächlich angefallenen Aufwendungen. Die Dolmetscherin kann bei umfangreichen Aufträgen einen Vorschuss verlangen, der für die Durchführung des Auftrags objektiv notwendig ist.

§ 8 Vertragskündigung

Der Auftraggeber kann den Vertrag bis zur Erbringung der Dolmetschleistungen nur aus wichtigem Grund kündigen. Die Kündigung ist nur dann wirksam, wenn sie der Dolmetscherin gegenüber schriftlich erklärt wurde. Der Dolmetscherin steht in diesem Fall das vereinbarte Honorar sowie die Erstattung der ihr nachweislich entstandenen Kosten zu. Soweit die Dolmetscherin für den Termin des gekündigten Dolmetschauftrags einen anderen Auftrag erhält, kann sie die hierfür gezahlte Vergütung vom Honorar für den gekündigten Auftrag in Abzug bringen.

§ 9 Anwendbares Recht

Für den Auftrag und alle sich daraus ergebenden Ansprüche gilt deutsches Recht. Der Gerichtsstand ist der Geschäftssitz der Dolmetscherin.

Die Wirksamkeit dieser Auftragsbedingungen wird durch die Nichtigkeit und Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen nicht berührt.

Im Falle einer Diskrepanz zwischen der englischen und der deutschen Version dieser Auftragsbedingungen gilt die deutschsprachige Version.

Allgemeine Geschäftsbedingungen für Übersetzungsaufträge

§ 1 Geltungsbereich

Diese Auftragsbedingungen gelten für Verträge zwischen der Übersetzerin Nadine Hegmanns, im Folgenden „Übersetzerin“ genannt, und deren Auftraggebern, soweit nicht etwas anderes ausdrücklich vereinbart oder gesetzlich unabdingbar vorgeschrieben ist.

Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftraggebers sind für die Übersetzerin nur verbindlich, wenn sie ausdrücklich von ihr anerkannt wurden. In jedem Fall ist eine schriftliche Auftragserteilung und gegebenenfalls eine schriftliche Stornierung der Aufträge erforderlich.

§ 2 Angebotserstellung

Die Übersetzerin erstellt verbindliche Angebote erst nach Erhalt des kompletten Ausgangstextes sowie klaren Anweisungen durch den Kunden. Kostenvoranschläge sind nicht verbindlich. Verbindliche Angebote gelten für einen Zeitraum von 30 Tagen ab dem Angebotsdatum.

§ 3 Zustandekommen des Vertrages

Der Vertrag mit dem Auftraggeber kommt durch die Annahme eines schriftlichen Angebotes auf der Grundlage einer von der Übersetzerin an den Auftraggeber übermittelten Preiskalkulation oder mit der ersten Erfüllungshandlung auf der Grundlage eines abgegebenen Angebotes der Übersetzerin zustande. Ist ein schriftlicher Kundenauftrag als Angebot gemäß § 145 BGB zu qualifizieren, so kann die Übersetzerin dieses innerhalb von 2 Wochen annehmen. Sofern nicht abweichend geregelt, sind Preiskalkulationen der Übersetzerin stets freibleibend und unverbindlich. Die Übersetzerin ist befugt, den Vertragsabschluss von der Vorlage einer schriftlichen Vollmacht oder einer Vorauszahlung bzw. einer Bürgschaftserklärung einer zum Geschäftsbetrieb zugelassenen deutschen Großbank abhängig zu machen.

§ 4 Eigentumsvorbehalt und Urheberrecht

Die Übersetzung bleibt bis zur vollständigen Bezahlung Eigentum der Übersetzerin. Bis dahin hat der Auftraggeber kein Nutzungsrecht. Die Übersetzerin behält sich das Urheberrecht vor.

§ 5 Vergütung

Rechnungen von der Übersetzerin sind binnen 14 Tagen nach Erhalt zu begleichen.
Übersteigt der Auftragswert € 400, so behält sich die Übersetzerin das Recht vor, eine Vorauszahlung von bis zu 50 % des Auftragswerts zu verlangen. Die Zahlung ist innerhalb der auf der Rechnung angegebenen Frist - dies sind in der Regel 14 Tage - fällig.

Bei Großaufträgen kann die Übersetzerin Abschlagzahlungen verlangen, die in vereinbarten Abständen nach Lieferung der bereits erbrachten Leistungen fällig werden.

Ist die Höhe des Preises nicht vereinbart, so ist eine nach Art und Schwierigkeit der verrichteten Arbeit angemessene und übliche Vergütung zu entrichten. In begründeten Fällen kann die Übersetzerin die Übergabe ihrer Arbeit von der vorherigen Zahlung des vollen Honorars abhängig machen.

§ 6 Berufsgeheimnis

Die Übersetzerin verpflichtet sich, Stillschweigen über alle Tatsachen zu bewahren, die ihr im Zusammenhang mit ihrer Tätigkeit für den Auftraggeber bekannt werden. Das Konsultieren Dritter bezüglich spezifischer terminologischer und fachspezifischer Fragen ist jedoch gestattet, vorausgesetzt, es werden dadurch keine vertraulichen Informationen vermittelt.

§ 7 Mängelbeseitigung

Die Übersetzerin behält sich das Recht auf Mängelbeseitigung vor. Der Auftraggeber hat Anspruch auf die kostenlose Beseitigung von möglichen in der Übersetzung enthaltenen Mängeln. Der Anspruch auf Mängelbeseitigung muss vom Auftraggeber unter genauer Angabe des Mangels geltend gemacht werden. Reklamationen im Zusammenhang mit der erbrachten Leistung sind innerhalb eines Monats vom Lieferdatum durch den Auftraggeber an die Übersetzerin zu richten.

§ 8 Umfang des Übersetzungsauftrages und Haftung

Übersetzungen werden nach den Grundsätzen ordnungsgemäßer Berufsausübung sorgfältig ausgeführt. Der Auftraggeber erhält die vertraglich vereinbarte Ausfertigung der Übersetzung.

Die Übersetzerin haftet bei grober Fahrlässigkeit und Vorsatz. Die Haftung bei leichter Fahrlässigkeit tritt nur bei Verletzung vertragswesentlicher Pflichten ein. Die Übersetzerin haftet maximal in Höhe des Rechnungsbetrages.

§ 9 Mitwirkungs- und Aufklärungspflicht des Auftraggebers

Der Auftraggeber hat die Übersetzerin rechtzeitig über besondere Ausführungsformen der Übersetzung zu unterrichten (Übersetzung auf Datenträgern, Anzahl der Ausfertigungen, Druckreife, äußere Form der Übersetzung, usw.).

Ist die Übersetzung für den Druck bestimmt, hat der Auftraggeber der Übersetzerin einen Korrekturabzug zu überlassen.

Informationen und Unterlagen, die zur Erstellung der Übersetzung notwendig sind, hat der Auftraggeber unaufgefordert und rechtzeitig der Übersetzerin zur Verfügung zu stellen (Glossare des Auftraggebers, Abbildungen, Zeichnungen, Abkürzungen, bestehende Übersetzungen, usw.).

Fehler, die sich aus der Nichteinhaltung dieser Obliegenheiten ergeben, gehen nicht zu Lasten der Übersetzerin.

§ 10 Vertragskündigung

Der Auftraggeber kann den Vertrag bis zur Fertigstellung der Übersetzungsarbeiten nur aus wichtigem Grund kündigen. Die Kündigung ist nur dann wirksam, wenn sie der Übersetzerin gegenüber schriftlich erklärt wurde. Der Übersetzerin steht in diesem Fall ein Honorar zu, das sich nach der vereinbarten Berechnungsgrundlage und den bis zum Zeitpunkt der Kündigung erbrachten Leistungen bemisst, sowie gegebenenfalls Schadenersatz für entgangenen Gewinn bis maximal in Höhe des Auftragswertes.

§ 11 Anwendbares Recht

Für den Auftrag und alle sich daraus ergebenden Ansprüche gilt deutsches Recht. Der Gerichtsstand ist der Geschäftssitz der Übersetzerin.

Die Wirksamkeit dieser Auftragsbedingungen wird durch die Nichtigkeit und Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen nicht berührt.

Im Falle einer Diskrepanz zwischen der englischen und der deutschen Version dieser Auftragsbedingungen gilt die deutschsprachige Version.

Allgemeine Geschäftsbedingungen für Lektoratsaufträge

§ 1 Geltungsbereich

Diese Auftragsbedingungen gelten für Verträge zwischen der Lektorin Nadine Hegmanns, im Folgenden „Lektorin“ genannt, und deren Auftraggebern, soweit nicht etwas anderes ausdrücklich vereinbart oder gesetzlich unabdingbar vorgeschrieben ist.

Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftraggebers sind für die Lektorin nur verbindlich, wenn sie ausdrücklich von ihr anerkannt wurden. In jedem Fall ist eine schriftliche Auftragserteilung und gegebenenfalls eine schriftliche Stornierung der Aufträge erforderlich.

§ 2 Angebotserstellung

Die Lektorin erstellt verbindliche Angebote erst nach Erhalt des kompletten Korrekturtextes sowie klaren Anweisungen durch den Kunden. Kostenvoranschläge sind nicht verbindlich. Verbindliche Angebote gelten für einen Zeitraum von 30 Tagen ab dem Angebotsdatum.

§ 3 Zustandekommen des Vertrages

Der Vertrag mit dem Auftraggeber kommt durch die Annahme eines schriftlichen Angebotes auf der Grundlage einer von der Lektorin an den Auftraggeber übermittelten Preiskalkulation oder mit der ersten Erfüllungshandlung auf der Grundlage eines abgegebenen Angebotes der Lektorin zustande. Ist ein schriftlicher Kundenauftrag als Angebot gemäß § 145 BGB zu qualifizieren, so kann die Lektorin dieses innerhalb von 2 Wochen annehmen. Sofern nicht abweichend geregelt, sind Preiskalkulationen der Lektorin stets freibleibend und unverbindlich. Die Lektorin ist befugt, den Vertragsabschluss von der Vorlage einer schriftlichen Vollmacht oder einer Vorauszahlung bzw. einer Bürgschaftserklärung einer zum Geschäftsbetrieb zugelassenen deutschen Großbank abhängig zu machen.

§ 4 Vergütung

Rechnungen von der Lektorin sind binnen 14 Tagen nach Erhalt zu begleichen.
Übersteigt der Auftragswert € 400, so behält sich die Lektorin das Recht vor, eine Vorauszahlung von bis zu 50 % des Auftragswerts zu verlangen. Die Zahlung ist innerhalb der auf der Rechnung angegebenen Frist - dies sind in der Regel 14 Tage - fällig.

Bei Großaufträgen kann die Lektorin Abschlagzahlungen verlangen, die in vereinbarten Abständen nach Lieferung der bereits erbrachten Leistungen fällig werden.

Ist die Höhe des Preises nicht vereinbart, so ist eine nach Art und Schwierigkeit der verrichteten Arbeit angemessene und übliche Vergütung zu entrichten. In begründeten Fällen kann die Lektorin die Übergabe ihrer Arbeit von der vorherigen Zahlung des vollen Honorars abhängig machen.

§ 5 Berufsgeheimnis

Die Lektorin verpflichtet sich, Stillschweigen über alle Tatsachen zu bewahren, die ihr im Zusammenhang mit ihrer Tätigkeit für den Auftraggeber bekannt werden. Das Konsultieren Dritter bezüglich spezifischer terminologischer und fachspezifischer Fragen ist jedoch gestattet, vorausgesetzt, es werden dadurch keine vertraulichen Informationen vermittelt.

§ 6 Mängelbeseitigung

Die Lektorin behält sich das Recht auf Mängelbeseitigung vor. Der Auftraggeber hat Anspruch auf die kostenlose Beseitigung von möglichen in der Korrektur enthaltenen Mängeln. Der Anspruch auf Mängelbeseitigung muss vom Auftraggeber unter genauer Angabe des Mangels geltend gemacht werden. Reklamationen im Zusammenhang mit der erbrachten Leistung sind innerhalb eines Monats vom Lieferdatum durch den Auftraggeber an die Lektorin zu richten.

§ 7 Umfang des Lektoratsauftrages und Haftung

Korrekturen werden nach den Grundsätzen ordnungsgemäßer Berufsausübung sorgfältig ausgeführt. Der Auftraggeber erhält die vertraglich vereinbarte Ausfertigung der Korrekturen.

Die Lektorin haftet bei grober Fahrlässigkeit und Vorsatz. Die Haftung bei leichter Fahrlässigkeit tritt nur bei Verletzung vertragswesentlicher Pflichten ein. Die Lektorin haftet maximal in Höhe des Rechnungsbetrages.

§ 8 Mitwirkungs- und Aufklärungspflicht des Auftraggebers

Der Auftraggeber hat die Lektorin rechtzeitig über besondere Ausführungsformen der Korrekturen zu unterrichten (Korrekturen auf Datenträgern, Anzahl der Ausfertigungen, Druckreife, äußere Form der Korrekturen, usw.).

Informationen und Unterlagen, die zur Erstellung der Korrekturen notwendig sind, hat der Auftraggeber unaufgefordert und rechtzeitig der Lektorin zur Verfügung zu stellen (Corporate Wording des Auftraggebers, bestehendes Textmaterial, usw.).

Fehler, die sich aus der Nichteinhaltung dieser Obliegenheiten ergeben, gehen nicht zu Lasten der Lektorin.

§ 9 Vertragskündigung

Der Auftraggeber kann den Vertrag bis zur Fertigstellung der Korrekturarbeiten nur aus wichtigem Grund kündigen. Die Kündigung ist nur dann wirksam, wenn sie der Lektorin gegenüber schriftlich erklärt wurde. Der Lektorin steht in diesem Fall ein Honorar zu, das sich nach der vereinbarten Berechnungsgrundlage und den bis zum Zeitpunkt der Kündigung erbrachten Leistungen bemisst, sowie gegebenenfalls Schadenersatz für entgangenen Gewinn bis maximal in Höhe des Auftragswertes.

§ 10 Anwendbares Recht

Für den Auftrag und alle sich daraus ergebenden Ansprüche gilt deutsches Recht. Der Gerichtsstand ist der Geschäftssitz der Lektorin.

Die Wirksamkeit dieser Auftragsbedingungen wird durch die Nichtigkeit und Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen nicht berührt.

Im Falle einer Diskrepanz zwischen der englischen und der deutschen Version dieser Auftragsbedingungen gilt die deutschsprachige Version.